Sylvia Graf und Andreas Graf PDF Drucken E-Mail

Andreas Graf

Seit frühester Kindheit war ich auf der Suche. Ich suchte nach der Liebe meiner Mutter, nach Geborgenheit, Glück und Harmonie in der Familie, nach Freunden, Integration und Verständnis. Was ich fand, war großenteils geprägt von Wettkämpfen um Aufmerksamkeit und Zuneigung, beginnend von kindlich „naiver“ Grausamkeit bis hin zu elterlicher oder erwachsener Überfordertheit und Verdrängung von Gefühlen und Problemen.

Ich konnte das alles fühlen und spürte die Verletzungen der Anderen wie meine eigenen. Meine Gefühle umgaben mich in Form von Bildern und Farben, von Träumen und wachen Visionen. Es war mir größtenteils schwer, mich auszudrücken, und diese Fülle an Gefühl hatte nicht allzu viel Platz in dem Leben, das mich umgab. Zumindest schien mir das so.

In meiner Pubertät erreichte meine Sinnsuche den Höhe- oder Tiefpunkt. Meine idealisierten Vorstellungen einer intakten Gesellschaft fanden Widerhall in den Büchern der französischen Humanisten und meinen Vorstellungen über kommunales gleichberechtigtes Zusammenleben. Damals hatte ich keine Ahnung, wie das gehen sollte, aber ich bewahrte den Keim dieser Gedanken in meiner Vorstellungswelt. Zu diesem Zeitpunkt hatte meine eigene Erziehung, die bar jeglicher Spiritualität war, die Oberhand in meinem Leben. Ich hatte vor, die Welt zu verbessern, indem ich den Verstand benutzte, Regeln aufstellte und diese befolgte.

Ein paar Jahre später hatte ich mein Studium beendet, hatte einige Zeit in der universitären Forschung verbracht und beschloss, mein erstes und bald darauf mein zweites Unternehmen in Deutschland zu gründen. Das Unternehmen war klassisch finanziert, ich übernahm die Verantwortung, und es sollte in seiner erfolgreichen Phase nach Abschluss der Aufbauarbeiten in eine Struktur überführt werden, die die Mitarbeiter am Erfolg partizipieren ließ. Quasi ein kommunales Projekt. Ich hatte alles ordentlich durchdacht und rechnete mit einem Erfolg. Auf dem Weg des Aufbaus des Unternehmens machte ich ernüchternde Erfahrungen mit dem „geplanten Weg“. Ich sah, dass die Menschen sich nicht an mein Denken hielten, dass der ererbte und anerzogene Egoismus Zusammenarbeit auf kommunaler Basis verunmöglichte, und ich sah, dass dieser Weg in die Irre führte. So konnte es nicht gehen. Ich resignierte, meine Energie verließ mich bald darauf, und das Unternehmen wurde geschlossen, verschiedene Teile verkauft.

 

Eine Phase tiefer Resignation und erneuter Sinnsuche folgte. Jetzt begannen mich die Spirits wieder zu führen, mein Verstand hatte keine Lösung mehr. Ich kam mit den ersten Mysterienschulen, dann mit schamanischen Verfahren in Kontakt. Ich begann, als Heiler zu arbeiten und erlebte die erstaunlichsten Veränderungen an Menschen und an mir selbst, einzig über den direkten Eingriff ins Energiefeld.

 

Die Menschen waren erstaunt und dankbar über das, was sich in ihrem Leben veränderte. Mich interessierten nur die stärksten Verfahren, und dadurch, dass ich in meinem „früheren Leben“ Forscher war, analysierte und segmentierte ich die Verfahren und Prozesse, die ich erlebte und machte sie zugänglich dem menschlichen Verstand. Wir begannen selbst Heiler auszubilden, die wiederum andere Menschen heilen konnten.

 

Sylvie – meine Frau – hatte ich vor einigen Jahren kennen gelernt. Sie ist die perfekte Ergänzung für mich mit ihren Stärken im emotionalen Bereich. All unsere Verfahren arbeiten nicht nur über die Psyche, sondern schließen das Energiefeld des Menschen und unser Navigationssystem der Gefühle mit ein. Das ist unsere Stärke.

 

Und so entwickelten sich – vor unseren Augen – die ersten Selbstheilungsverfahren, dann die Schöpfungsverfahren. Alles Verfahren, die direkt mit der unmanifestierten Energie in Verbindung stehen. Aber das muss man in den Kursen erfahren, das kann man nicht beschreiben.

 

Und hinter allem stehen die Spirits. Und Gott. Tiefen Dank.

 

 

Sylvia Graf

 

Ich bin Sylvia. Mein Leben ist von der Göttlichkeit durchdrungen und war von Anfang an von ihr geplant. Egal wie mystisch sich das jetzt anhört, ich bin überzeugt davon, dass dem so ist.

 

Meine Kindheit begann mit schweren Erfahrungen. Schweren Erfahrungen im Erleben von Energie. Mein Fühlen prägte meine Welt, ich nahm Wesen war, die die Anderen nicht sehen konnten. Ich nannte sie „meine Soldaten“ und „mein Land“. Hätte ich damals alles erzählt, was ich sah, und was ich später in meiner eigenen Heilerausbildung wieder als „real“ lernte zu akzeptieren, wäre mein Leben vermutlich anders verlaufen.

 

Heute weiß ich, dass ich nur Energien sah. Ich sah und fühlte die Spirits, die „Übersetzung“ der Verletzungen, Traumata und anderer Gefühle der Menschen meiner Umgebung. Ich sah und fühlte die Verbindungen zwischen Menschen, mit meinem physischen Auge und mit meinem Körper. All das, was ich später als Heilerin wieder lernte zu sehen. Und zu fühlen.

 

Meine Vision war von Anfang an, Menschen zu berühren. Emotional, energetisch, über die Gefühle. Ich tat das anfangs mit meinen Händen, ich massierte bereits als Kind meine Familie. Ich wollte Masseuse, später Krankenpflegerin werden. Ich beschäftigte mich voller Hingabe mit Anatomie und der Pflege von Kranken. Aber ich wollte mehr Menschen berühren. Emotional. Ich tanzte und war auf dem Weg in die Palucca-Schule, eine der berühmtesten Ballettschulen der damaligen Zeit. Aber auch das schien nicht der richtige Weg zu sein. Ich wollte Sängerin werden und die Menschenmengen berühren. Aber auch hier fehlte etwas.

 

Heute weiß ich was fehlte. Es war das Wissen über die Energie, über die Gefühle, und über die Göttlichkeit, die Spirits, die dahinter stehen.

 

Während all der Jahre der Suche und der immer wieder kehrenden Berührung lernte ich die Welt der „normalen Menschen“ und mein Handwerkszeug der Selbständigkeit und Verantwortung in verschiedenen Brotberufen kennen: als Gestalterin von Kleidung, als Unternehmerin im Baugeschäft, als Büromanagerin. Heute weiß ich, dass dies meine geistigen Fähigkeiten entwickelte, meinen Pragmatismus, und meine Verwurzeltheit in der materiellen Welt.

 

Erstmals kam ich bei einer Heilerin in Kontakt mit der spirituellen Welt und der Welt der Heilung. Sie erzählte mir etwas darüber, meinen Nachbarn zu lieben, der mich gerade verklagte. Ich folgte ihren Anweisungen, und stellte voller Erstaunen die Auswirkungen dieser einfachen Handlung fest. Es ergab sich ein Frieden, der tief aus mir selbst kam.

 

Dann folgten Shiatsu, Reiki, die Ausbildung als Lehrerin und schamanische Heilerin, und meine Arbeit als Heilerin. Mein Mann Andreas, den ich vor Jahren kennen gelernt hatte, arbeitet auch als Heiler, und hat begnadete Fähigkeiten, die spirituellen Heilverfahren dem menschlichen Geist zu erklären und zu vermitteln. Und so entstanden unsere Verfahren, der HEUREKA! Schöpfungskurs mit der Möglichkeit der Selbstheilung und Neuschöpfung des eigenen Lebens. Aber das muss erfahren werden, es ist unmöglich, diese Intensität zu erklären.

 

Ich danke all den Mächten, die mich geführt und geleitet haben, ich danke Gott für die Möglichkeit, meine Träume zu leben, und die Geschenke Gottes mit allen Menschen zu teilen, den tiefen Zugang zur Spiritualität. Danke!